Studierfähigkeitstests

Doktorhut_BuecherEin Studierfähigkeitstest setzt keinerlei spezifisches Wissen voraus, im Mittelpunkt stehen weder Fachkenntnisse noch solche Eignungsaspekte, die bereits in den Abschlussnoten (z. B. Abiturnoten, Bachelornoten) zum Ausdruck kommen. Er prüft vielmehr Fähigkeiten, die für ein erfolgreiches Studium wichtig sind, z. B. analytisches Denkvermögen und Textverständnis. Dabei kann zwischen allgemeinen und fachspezifischen Studierfähigkeitstests unterschieden werden. Zur Auswahl von Studierenden für Hochschulen entwickelt ITB überwiegend fachspezifische Studierfähigkeitstests, die die Anforderungen des jeweiligen Studiengangs oder Fachbereichs bestmöglich abbilden. Diese Anforderungen werden in enger Zusammenarbeit mit Experten (z. B. Professoren, Dozenten) herausgearbeitet.

Die ITB Consulting ist u. a. verantwortlich für den Test für medizinische Studiengänge (TMS) und den TM-WISO zur Auswahl von Masterstudierenden in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Zudem entwickelt ITB den TestAS* (Test für ausländische Studierende), der von der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t) angeboten wird.

TMS     ztd_ems    
 
    TestAS    

 

Weitere Auswahlverfahren für Hochschulen finden Sie hier…

* Der TestAS ist ein Angebot der Gesellschaft für Akademische Studienvorbereitung und Testentwicklung e. V. (g.a.s.t.). Der TestAS wird entwickelt von der ITB Consulting GmbH, Bonn. Die weltweite Organisation des TestAS liegt beim TestDaF-Institut, Bochum. Der TestAS wird vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

 

Bedeutung von Studierfähigkeit

Der Begriff der Studierfähigkeit umschließt ein breites Spektrum individueller Voraussetzungen für erfolgreiches Studieren. Dazu gehören bestimmte intellektuelle Fähigkeiten, studienrelevantes Vorwissen, wirkungsvolle Lern- und Arbeitstechniken, Arbeitsdisziplin, Fleiß und Durchhaltevermögen, Selbstkritik sowie emotionale Stabilität (Trost, 1975). Die Gruppe von Testverfahren, die intellektuelle Fähigkeiten misst, wird Studierfähigkeitstests genannt. Dabei unterscheidet man zwischen allgemeinen und fachspezifischen Studierfähigkeitstests:

  • Allgemeine Studierfähigkeitstests erfassen intellektuelle Fähigkeiten, die mehr oder minder für alle akademischen Ausbildungsgänge wichtig sind.
  • Fachspezifische Studierfähigkeitstests erfassen hingegen Fähigkeiten, die für die Bewältigung bestimmter Studiengänge oder Studienfelder  besonders bedeutsam sind.

Die geistigen (kognitiven) Fähigkeiten werden anhand fachnaher Inhalte geprüft, die typisch sind für den Lernstoff des jeweiligen Studiums. Des Weiteren wird geprüft, inwieweit der Testbearbeiter bzw. die Testbearbeiterin in der Lage ist, sich in die Terminologie und in die Darstellungsformen der betreffenden Fächer hineinzudenken mehr...

 
Eignungs_Blüte

Legende: a = Eignungsaspekte, die für das betreffende Studienfeld relevant sind; b = Eignungsaspekte, die für zwei benachbarte Studienfelder relevant sind; c = Eignungsaspekte, die für alle Studienfelder relevant sind, entsprechen der "allgemeinen Studierfähigkeit".

 

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