Neuigkeiten aus der Welt von Personal und Test

  • Hidden Talents entdecken mit ITB-Tests mehr...
  • Hochschulzugang ohne Abitur wird leichter - neue Prüfung erfolgreich eingeführt mehr...
  • Candidate Experience in der Diagnostik: Treffsichere Auswahlverfahren für ein positives Employer Branding mehr...
  • Berater von ITB Consulting erhalten DIN-Personenlizenzen nach DIN 33430 mehr...
  • Training "Komplexität managen" mehr...
  • Passgenaue Bewerberauswahl mit dem TestAS mehr...
  • Unternehmens-Nachfolge: Individuelle Potenzialanalyse durch ITB mehr...

 

Hidden Talents entdecken mit ITB-Tests

Die Idee, verborgene Talente zu entdecken, deren Potenzial noch nicht erkannt wurde, diese Talente zu fördern und mit ihnen den Fachkräftebedarf zu decken, ist nicht neu. Seit Jahren blicken wir mit Sorge in die Zukunft: Die deutsche Wirtschaft steht im internationalen Wettbewerb zurzeit gut da, weil sie hochwertige Produkte und Dienstleistungen anbieten kann, die überall nachgefragt werden und konkurrenzfähig sind. Dank dieser Produktivität kann Deutschland einen hohen Lebensstandard bieten, in Bildung und Infrastruktur investieren und gute Sozialleistungen für alte, kranke und schwache Menschen garantieren. Diese Leistung kann Deutschland nur erbringen, weil es eine sehr gut ausgebildete Erwerbsbevölkerung gibt. Aber in Zukunft steigen die Anforderungen im internationalen Wettbewerb und die Kosten für die Sozialsysteme. Gleichzeitig schrumpft die Erwerbsbevölkerung durch die Überalterung der Gesellschaft, so dass in den kommenden Jahrzenten immer weniger Fachkräfte für die Wirtschaft zur Verfügung stehen. Es ist unwahrscheinlich, dass Deutschland angesichts dieser Entwicklung seine Position im internationalen Wettbewerb und seinen Lebensstandard halten kann.

Die Politik diskutiert im wesentlichen drei Ansätze, diese Entwicklung aufzuhalten und Deutschland für die Zukunft wettbewerbsfähig zu machen:
1. Mehr Kinder: Die Politik versucht, Anreize zu schaffen, damit die Deutschen mehr Kinder bekommen. Elterngeld, Kindergeld, Betreuungsmöglichkeiten für Kleinkinder usw. sind Maßnahmen, mit denen die Rahmenbedingungen und Anreize für mehr Kinder verbessert werden sollen.
2. Zuwanderung: Wenn jährlich 200.000 bis 300.000 Menschen nach Deutschland zuwandern, können die Überalterung der Gesellschaft und das Schrumpfen der (Erwerbs-)bevölkerung aufgehalten werden. Dazu dürfen die Zuwanderer natürlich nicht zu alt sein, außerdem sollten sie Deutsch lernen und nach Möglichkeit gut qualifiziert sein (oder gut ausgebildet werden) und sich in die Gesellschaft integrieren.
3. Potenziale ausschöpfen: Es gibt in der Bevölkerung Ressourcen, die nicht genutzt werden. Dies betrifft Personengruppen, die im Bildungssystem unterrepräsentiert sind und bei denen die vorhandenen Möglichkeiten nicht ausgeschöpft werden. So sind Frauen in Ingenieurberufen unterrepräsentiert, obwohl sie genauso begabt sind wie Männer. Menschen aus bildungsfernen Schichten oder mit Migrationshintergrund erlangen viel seltener eine Hochschulreife, selbst wenn sie von ihren geistigen Fähigkeiten her dafür geeignet wären, wie die PISA-Studien eindrucksvoll gezeigt haben.

Bei der Welle der Flüchtlinge, die zurzeit in die EU strömt, stellen sich diese Fragen ganz besonders: Wie kann bei Tausenden von Flüchtlingen erkannt werden, welche Potenziale und Talente in ihnen schlummern? Wer ist in der Lage, sich schnell die deutsche Sprache anzueignen, sich zu integrieren und in Schule, Ausbildung, Studium oder Beruf erfolgreich zu sein? Können wir die Menschen, die in unserem Land Hilfe suchen, bei der Entfaltung ihrer Möglichkeiten unterstützen, so dass sie uns später helfen, den Fachkräftebedarf zu decken und unsere Gesellschaft funktionsfähig zu halten?

Wenn die kleine Dilba aus Syrien überdurchschnittlich intelligent ist und eine hohe mathematisch-naturwissenschaftliche Begabung hat, sollte sie die Möglichkeit haben, Abitur zu machen, Ingenieurwissenschaften zu studieren und später für einen deutschen Automobilkonzern Elektroautos zu entwickeln. Es wäre schade für Dilba und für Deutschland, wenn sie ihr Potenzial nicht ausschöpft, kaum Deutsch lernt und später einen Hauptschulabschluss macht. Wenn Adnan sich für Menschen interessiert und gut mit Kindern umgehen kann, ist vielleicht eine Ausbildung zum Kinderkrankenpfleger oder zum Erzieher das richtige für ihn. Es wäre schade für Adnan und für Deutschland, wenn er sein Potenzial nicht ausschöpft.  

Psychologen setzen in der Regel auf Intelligenztests, Sprach-, Interessen- und Kenntnistests sowie auf Assessment-Center-Methoden, um Kompetenzen und Potenziale zu erkennen. Basierend auf solchen Fähigkeits- und Kompetenzmessungen können Menschen optimal gefördert werden, da man jedem Profil von Stärken und Schwächen Entwicklungspotenziale und Fördermöglichkeiten zuordnen kann. Die diagnostischen Methoden, die entwickelt wurden, sind vielfältig und reichen von Schuleignungstests für Kinder über Studierfähigkeitstests bis hin zu Management Audits für Führungskräfte.

Doch so ausgefeilt das Methoden-Arsenal der Psychologen auch ist: Fast alle Verfahren haben Schwachpunkte, so dass sie für Potenzialdiagnostik bei Flüchtlingen kaum geeignet sind.

Sie sind erstens zu aufwändig, um sie in kurzer Zeit bei so vielen Personen durchzuführen. Ein klassischer Intelligenztest oder ein klassischer Studierfähigkeitstest dauert mehrere Stunden, und danach hätte man auch nur einen einzelnen Aspekt der Kompetenzen und Potenziale erfasst, nämlich kognitive Fähigkeiten bzw. Studierfähigkeit, auch wenn es sich hierbei um wichtige Fähigkeiten handelt. Zweitens setzen die Methoden voraus, dass man die Sprache bereits sehr gut beherrscht. Wer schon die Instruktionen zu einem Intelligenztest nicht versteht oder die Begriffe nicht kennt, die in Testaufgaben zu verbalen Fähigkeiten verwendet werden, der kann im Test gar nicht zeigen, was er kann. Und drittens sind sie meistens nicht kulturfrei. Sie setzen meistens voraus, dass der Teilnehmer mit gewissen Regeln und Begriffen der einheimischen Kultur bereits vertraut sind. Für Einheimische sind diese Regeln derart selbstverständlich, dass sie gar nicht erkennen, dass Personen mit anderem kulturellen Hintergrund die Aufgaben gar nicht verstehen und bearbeiten können. Daher sind diese Verfahren möglicherweise wenig aussagekräftig, wenn sie beispielsweise bei syrischen Flüchtlingen, die noch sehr geringe Deutschkenntnisse haben, zum Einsatz kommen.

Die Lösung liegt darin, neue Testverfahren zu entwickeln, die kurz sind, die geringe sprachliche Anforderungen stellen oder in mehreren Sprachen vorliegen und die unabhängig von der Kultur des Testteilnehmers aussagefähige Ergebnisse liefern.

Die internationale Vereinigung von Testentwicklern ITC (International Test Commission) hat in den vergangenen Jahren erste Richtlinien dafür entwickelt, wie Verfahren in anderen Sprach- und Kulturräume übertragen werden können. Mit Hilfe dieser Richtlinien können Tests angemessen übersetzt und so modifiziert werden, dass sie auch in einer bestimmten Kultur funktionieren. ITB wendet diese Richtlinien nicht nur an, sondern geht bei der Entwicklung eigener Tests deutlich darüber hinaus, indem die sprachlichen Anforderungen insgesamt gering gehalten werden und die Inhalte so ausgewählt sind, dass sie zugleich in mehreren Kulturen eingesetzt werden können.

Der Test für ausländische Studierende (TestAS) ist ein Paradebeispiel dafür, da er der weltweit erste spezifischer Studierfähigkeitstest ist, der mit geringen Sprachanforderungen und kulturfairen Aufgaben weltweit durchgeführt wird, um das Potenzial von Studieninteressenten zu erkennen, die in Deutschland studieren möchten. Umfangreiche Analysen haben gezeigt, dass der TestAS geringe sprachliche Anforderungen stellt und unabhängig vom kulturellen Hintergrund zuverlässige Ergebnisse liefert. Gemeinsam mit dem Deutschen Akademischen Austauschdienst und dem TestDaF-Institut prüft ITB nun, ob der TestAS, den es zurzeit nur auf Deutsch und Englisch gibt, auch auf Arabisch und ggf. noch weiteren Sprachen angeboten werden kann. Bundesbildungministerin Wanka hat bereits in einem Interview angekündigt, dass der TestAS in andere Sprachen übertragen werden soll. Mit ICOS (Intellectual Competence Screening) hat ITB ein kurzes IQ-Screening entwickelt, mit dem bei großen Personenzahlen rasch ermittelt werden kann, wie die Lernfähigkeit ausgeprägt ist. Zurzeit plant ITB, den Test ICOS in Anlehnung an den TestAS zu modifizieren (geringe sprachliche Anforderungen, kulturfreie Inhalte) und in einer mehrsprachigen Variante anzubieten, die neben Deutsch und Englisch auch Arabisch beinhaltet. Außerdem hat ITB mit dem Test „Kunstsprachenanalyse“ ein Verfahren entwickelt, mit dem Sprachbegabung gemessen werden kann, selbst wenn die aktuellen Sprachkenntnisse noch gering sind.

Die ITB Consulting sucht im Rahmen des Engagements für Flüchtlinge nach weiteren Partnern für Pilotprojekte. Ein spezieller Kompetenz-Check für Flüchtlinge könnte beispielsweise dabei helfen, „Hidden Talents“ zu entdecken und Flüchtlingen den Einstieg ins Ausbildungen bzw. berufliche Kontexte zu ermöglichen.

Hochschulzugang ohne Abitur wird leichter – neue Prüfung erfolgreich eingeführt

Die baden-württembergischen Universitäten und Pädagogischen Hochschulen gehen neue Wege beim Hochschulzugang: Wer kein Abitur, aber eine Fachhochschulreife oder fachgebundene Hochschulreife besitzt, kann ab dem kommenden Wintersemester ebenfalls an den universitären Hochschulen des Landes studieren. Dazu muss er die sogenannte „Deltaprüfung“ bestehen, mit der die Studierfähigkeit der Bewerber festgestellt wird. Jetzt liegen die Ergebnisse der Prüfung vor, die am 23. Mai 2015 erstmals – zentral für alle Universitäten und Pädagogischen Hochschulen des Landes – an der Universität Mannheim stattgefunden hat: Von 291 Teilnehmern haben 171 die Prüfung bestanden. Sie können sich damit für das kommende Wintersemester gleichberechtigt mit Abiturienten auf Studienplätze an den Universitäten und Pädagogischen Hochschulen bewerben. Das Interesse an der neuen Prüfung war sehr hoch, obwohl die Universitäten nicht gesondert dafür geworben haben; für das Jahr 2016 wird mit einer wesentlich höheren Zahl von Prüfungsteilnehmern gerechnet. Der Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz, der Freiburger Rektor Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer, dankte dem Rektorat, den Mitarbeitern der Universität Mannheim und deren Service und Marketing GmbH für die gute Organisation und den reibungslosen Ablauf der Prüfung.

Zu den Ergebnissen sagt Prof. Dr. Hans-Jochen Schiewer: „Wir glauben, dass wir mit der Deltaprüfung ein gutes Instrument geschaffen haben: Einerseits eröffnen wir neuen Gruppen die Möglichkeit eines universitären Studiums, andererseits erhalten die Prüfungskandidaten eine Rückmeldung, ob sie tatsächlich studierfähig sind. Das heißt, wir haben nicht geprüft, ob sie das nötige Fachwissen bereits in allen Details haben, sondern ob sie in der Lage sind, es sich anzueignen.“

Die Projektleiterin des Testentwicklers ITB Consulting, Luisa Bergholz, sagt: „ITB hat die Deltaprüfung ausgehend von Aufgabenformaten und Testkonzepten entwickelt, die sich bereits in anderen Studierfähigkeitstests von ITB wie dem Test für ausländische Studienbewerber (TestAS), dem Auswahltest der Studienstiftung oder dem Medizinertest bewährt haben. Mit der Deltaprüfung werden Fähigkeiten abgeprüft, die allgemein für den Studienerfolg wichtig sind, insbesondere analytische, verbale und numerische Fähigkeiten. Die Prüfung kann daher gut vorhersagen, ob ein Kandidat die Anforderungen eines Studiums bewältigen kann."

Die nächste Deltaprüfung wird am 14.05.2016 an der Universität Mannheim stattfinden. Interessenten können sich unter https://deltapruefung.uni-mannheim.de/ informieren.

www.lrk-bw.de/index.php/pressemitteilungen

Stuttgart, 10. Juli 2015 - Landesrektorenkonferenz Baden-Württemberg, 70180 Stuttgart

 

Die ITB Consulting beschäftigt sich mit Candidate Experience Management (CXM) im Kontext von diagnostischen Prozessen.

Im Rahmen einer „Recruiting-Afterwork-Veranstaltung“ (7. Mai 2015, Frankfurt) widmete sich ITB-Beraterin Anke Terörde-Wilde in einem Impuls-Vortrag dem Zusammenspiel von Diagnostik und Candidate Experience. Ihre Kernthese lautete: “Professionelles Candidate Experience Management braucht fundierte Auswahlverfahren und wertschätzendes Feedback, auch nach einer Absage.” Eingeladen hatte zu dieser Veranstaltung die Ferber Personalberatung (http://www.ferber-personalberatung.de/recruiting-afterwork/). Die 5 Erfolgsfaktoren für eine positive Candidate Experience in Auswahlverfahren sind aus Sicht der ITB Consulting:

  • gegenüber den Teilnehmenden Transparenz über Erwartungen, Prozesse und Wirkung herstellen,
  • im Auswahlverfahren einen persönlichen Mehrwert für den Bewerber schaffen,
  • eine „radikal wertschätzende“ Haltung einnehmen,
  • eine authentische Passung der Auswahlinstrumente zur Unternehmenskultur sicherstellen,
  • ein besonderes Augenmerk auf abgelehnte Bewerber richten.

Besonders wichtig ist transparentes und offenes Feedback im Auswahlprozess. Dies kann zum Beispiel in Form einer mündlichen Rückmeldung (inkl Entwicklungshinweisen) gegeben werden. Auch im Rahmen der Vorauswahl (z.B. bei Online-Tests) sollten die Bewerber Rückmeldungen bekommen, etwa in Form von schriftlichen Ergebnisberichten.

Eingebettet war der Impuls-Vortrag in verschiedene Beiträge zum CXM: Die Gastgeberin, Ina Ferber, Inhaberin der Ferber Personalberatung (http://www.ferber-personalberatung.de/), Expertin für Employer Branding und Candidate Experience Management stieg mit Forschungsergebnissen und einem Praxisüberblick zum Thema Candidate Experience ein. Es folgte der diagnostische Beitrag von Anke Terörde-Wilde, ITB Consulting. Abschließend beleuchtete Sandra Aengenheyster, Gründerin und CEO der School of Change, das CXM unter dem Blickwinkel der Prozessoptimierung: „Das Richtige wollen und das Richtige tun sind zwei Paar Schuhe. Die Einführung des CXM braucht Prozess- und Changemanagement.“ Zur Rekruiting-Afterwork-Veranstaltung, die regelmäßig von der Ferber Personalberatung ausgerichtet wird, kommen Personalverantwortliche und HR-Vertreter in lockerer Atmosphäre zusammen und diskutieren ausgehend von Impuls-Vorträgen über aktuelle Recruiting-Trends.

Um Kunden ein ganzheitliches Candidate Experience Management aus einer Hand anzubieten, kooperiert die ITB Consulting in Fragen des CXM mit der Ferber Personalberatung. Von der Kandidatenzufriedenheitsbefragung bis zur kontinuierlichen Recruitingprozessoptimierung – Unternehmen können den gesamten Recruitingprozess mit uns analysieren und überarbeiten, damit Bewerbermanagement und Personalauswahl zu einem gewinnenden Employer Brand beitragen.

Erfahren Sie mehr über Diagnostik und CXM in einem ITB-Webinar.

 

Berater der ITB Consulting erhalten DIN-Personenlizenzen nach der DIN 33430

Immer mehr Personalentscheidungen in Deutschland fallen auf der Basis beruflicher Eignungsbeurteilungen. Der Markt ist groß, Qualitätskontrolle schwierig. Die DIN Norm 33430 verdeutlicht Ansprüche an Eignungsverfahren und Anwender.


Wissenschaftliche Fundierung ist seit Jahren eines der Markenzeichen der Arbeit von ITB. Daher begrüßt ITB auch die zunehmende Verbreitung wissenschaftlicher Standards in der beruflichen Eignungsdiagnostik, beispielsweise durch die DIN 33430. Die DIN 33430 beinhaltet "Anforderungen an Verfahren und deren Einsatz bei berufsbezogenen Eignungsbeurteilungen" und gibt dem Anwender genau spezifizierte Qualitätsanforderungen an die Hand.


Sechs Berater und Beraterinnen der ITB Consulting haben neu die Lizenz für Auftragnehmer ("A-Lizenz") erworben: Luisa Bergholz, Lioba Peters, Wiebke Goertz, Hans-Jörg Didi, Dr. Alexander Zimmerhofer und Dr. Stephan Stegt haben die DIN-Prüfung abgelegt und in Verbindung mit nachgewiesener Berufserfahrung die Lizenz erlangt. Mit Jennifer Hampel, die bereits lizenziert war, sind nun sieben Berater von ITB DIN-lizenziert. Link zum DIN-Portal

Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGPs) hat der Berufsverband Deutscher Psychologinnen und Psychologen im Ausschuss des Deutschen Instituts für Normung die Norm 33430 für berufsbezogene Eignungsbeurteilungen entwickelt.


Die DIN 33430 unterscheidet 3 Varianten:

  • Lizenz A für Auftragnehmer, die den kompletten Prozess der Eignungsbeurteilung planen, gestalten und verantworten
  • Lizenz MV für Mitwirkende an Verhaltensbeobachtungen (z.B. Assessment Center)
  • Lizenz ME für Mitwirkende an Eignungsinterviews

 

Training "Komplexität managen"

Komplexitaets_TrainIn einer sich immer schneller verändernden und stärker vernetzten Welt steigen auch die Anforderungen an Mitarbeiter und Führungskräfte eines Unternehmens. Es gilt, sich kontinuierlich mit den unterschiedlichen involvierten Schnittstellen abzustimmen, die vielen inhaltlichen Aspekte sowie Zeit und Kosten der verschiedenen Aufgaben und Projekte im Blick zu behalten. In Kombination mit der häufig erlebten mangelnden Transparenz und Kontrolle dieses Gefüges, steigt die Komplexität und droht, einem über den Kopf zu wachsen. Hier kann ein gezieltes Training zur Reduzierung von Komplexität im Arbeitsalltag Abhilfe schaffen. 

Die ITB-Consulting bietet

  • 1-3 tägiges Training (Transferphase zwischen den Trainingstagen optional)
  • Flexibler, bausteinartiger Aufbau - Zusammengestellung der Inhalte je nach Zielsetzung und Teilnehmerkreis
  • Professionell ausgebildete, erfahrene Trainer
  • Praxisnahe und umsetzungsorientierte Vermittlung der Inhalte

Nutzen für die Teilnehmer

  • Bessere Strukturierung der anfallenden Aufgaben
  • Zielorientierteres Vorgehen in der Bearbeitung der Arbeitsaufträge
  • Umfassendere Nutzung der persönlichen Stärken sowie des eigenen Arbeitsumfeldes
  • Reduzierung des erlebten Stresslevels
  • Steigerung der Arbeitsergebnisse

Inhalte des Trainings

  • Komplexe Situationen erkennen
  • Denken in Zielen
  • Planungseffizienz steigern: Auftragsklärung und Visualisierung
  • Schnittstellenarbeit optimieren
  • Entscheidungen treffen und Prioritäten setzen
  • Der innere Manager: Erkundung des eigenen Arbeitsstils

Abgrenzung der Trainingsinhalte und -methoden

"Für jedes komplexe Problem gibt es eine einfache Lösung, und die ist mit Sicherheit falsch." (Stafford Beer, Begründer der Managementkybernetik)

Ziel des Trainings kann nicht der Versuch sein, für komplexe Probleme eine allgemein gültige, einfache Lösung finden zu wollen, da dies der Vielschichtigkeit und Dynamik dieser zumeist nicht gerecht werden kann. Vielmehr geht es im Rahmen des Trainings darum, handhabbare Tools für den Arbeitsalltag kennenzulernen und für sich nutzbar zu machen, die es ermöglichen, komplexe Probleme effektiver und effizienter zu lösen ohne den Anspruch zu haben, dass die Lösung an sich auch einfach sein muss.

Kontakt: Pia Petruschke, Telefon: +49 228 82090-0, E-Mail: pia.petruschke@itb-consulting.de

 

Passgenaue Bewerberauswahl mit dem TestAS

Die Vorhersagekraft des TestAS für Studienerfolg wurde in einer Studie von ITB und TestDaF-Institut belegt. Bislang lagen für den TestAS erfolgversprechende Zusammenhangsmaße mit Schulnoten sowie sehr gute Kennwerte zur Messgenauigkeit vor. In einer neuen Studie haben ITB und TestDaF-Institut belegt, dass sich auch Studienerfolg gut durch den TestAS vorhersagen lässt und dass die studienfeldspezifischen Module des TestAS besonders gute Prognosen für den akademischen Erfolg im entsprechenden Studienfeld erlauben. Die Daten deuten auch darauf hin, dass der TestAS eine steuernde Funktion hat.Validitaetsstudie_1
Insgesamt bearbeiteten mehr als 4.000 TestAS-Teilnehmer einen Fragebogen über ihren Studienverlauf und über ihren Studienerfolg. 1319 davon hatten in Deutschland studiert oder studierten zum Zeitpunkt der Erhebung noch. Knapp ein Fünftel dieser Teilnehmer hatten bereits einen ersten Abschluss in Deutschland erreicht, die meisten strebten jedoch noch ihren ersten Abschluss an. Nur ein kleiner Teil hatte in Deutschland studiert und das Studium ohne Abschluss beendet. 

Hinsichtlich der Vorhersagekraft des TestAS für den Erfolg in einzelnen Studiengängen lässt sich festhalten: Mit dem TestAS lassen sich der Anteil an Top-Performern unter den ausgewählten Studierenden erhöhen und der Anteil an der weniger Guten senken. Die Korrelation zwischen Studienerfolg und dem zum Studienfeld passenden TestAS-Modul liegt für die meisten Module im Bereich von 0.3 bis 0.5. Die Werte sind vergleichbar mit denen für andere von ITB entwickelte Tests, die seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland etabliert sind (wie z. B. der TMS - Test für medizinische Studiengänge). Die folgende Grafik veranschaulicht die Prognosekraft des TestAS für Studienerfolg in bestimmten Studiengängen:

Validitaetsstudie_2

 

 

 

 

 

 

          

 

 

 

Unternehmens-Nachfolge: Individuelle Potenzialanalyse durch ITB

Seit dem Jahr 2011 ist nach Schätzungen des Bundesverbandes der Deutschen Industrie bei 110.000 mittelständischen Unternehmen die Führung in neue Hände übergegangen. Bei Familienunternehmen stammen die Nachfolger zumeist aus dem Familienkreis.Untern_Nachf

Häufig herrscht unter den Nachfolgekandidatinnen und -kandidaten große Unsicherheit:

  • Ist denn die Übernahme der Geschäftsführung im Unternehmen meiner Familie überhaupt das Richtige für mich? Passt sie in meine Lebensplanung?
  • Welche Anforderungen sind bei der Führung dieses Unternehmens zu bewältigen?
  • Welche der geforderten Kompetenzen bringe ich mit? Welche muss ich erst noch erwerben oder weiterentwickeln?
  • Wie verschaffe ich mir die nötigen Kompetenzen, soweit noch nicht (ausreichend) vorhanden? Welche Entwicklungsschritte, innerhalb oder außerhalb des Familienunternehmens, sind für mich sinnvoll?
  • Welche Funktion außerhalb der Geschäftsführung kommt für mich in Betracht: z.B. Eintritt in den Gesellschafterkreis, Mitgliedschaft im Beirat des Unternehmens?

ITB hilft bei der Beantwortung dieser und verwandter Fragen. Nach einer gründlichen Analyse des Unternehmensumfeldes und einem Vorgespräch mit der betreffenden Person stellen wir ein maßgeschneidertes Programm zur individuellen Potenzialanalyse zusammen. Dabei werden bisherige Erfahrungen und spezifische kognitive und nichtkognitive Fähigkeiten ebenso berücksichtigt wie Fertigkeiten, Einstellungen, Interessen, Motive und weitere relevante Persönlichkeitszüge. Die Ergebnisse werden auf Wunsch in einem ausführlichen Gutachten dargelegt. Im persönlichen Gespräch werden die Befunde erläutert, und gemeinsam mit dem Teilnehmer wird ein Entwicklungsplan erarbeitet. Auf Wunsch unterstützt ITB in der Folgezeit in einem Coaching-Prozess bei der weiteren persönlichen Entwicklung.

In diesem Programm arbeitet ITB eng mit zwei namhaften Unternehmen zusammen, welche die Firmen, bei denen Nachfolgeentscheidungen anstehen,  in strategischen, organisatorischen und rechtlichen Fragen beraten.

Kontaktdaten für weitere Informationen:
Prof. Dr. Günter Trost, Gesellschafter und Mitbegründer der ITB Consulting, E-Mail: guenter.trost@itb-consulting.de

 

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