Fernglas
Alexander Zimmerhofer

Alexander Zimmerhofer

HR-Trends der Zukunft heute betrachtet

HR-Trends – Teil 1

Candidate Experience

Candidate Experience ist in aller Munde. Im neuen „War for Talents“ zählt jeder Kontakt zum Bewerber, jede Kleinigkeit im gesamten Recruitingprozess, denn die Talente sind heiß umworben… und das wissen sie auch. Jeder Kontakt muss professionell sein und das Bild über den potentiellen Arbeitgeber schärfen. Die Bewerberinnen und Bewerber sammeln Eindrücke, wenn sie eine freundliche Eingangsbestätigung erhalten, wenn eine nette Atmosphäre in Auswahlgesprächen geschaffen wird, wenn Testteilnahmen störungsfrei sind und Aufgaben Berufsbezug haben… In jedem Kontakt „steckt“ eine Chance für Unternehmen, sich möglichst interessant und attraktiv darzustellen.

Mobile Recruiting

„Mobil“ regiert die Welt. Die Nutzung des mobilen Internet ist alt, die Suche nach Jobs auf Smartphone & Co. ist hingegen relativ neu. Auch die Bewerbung „To-go“ kommt… die mobile Testteilnahme genauso. Aber: Sind Bewerbungen als Selfie-Video wirklich die Zukunft? Oder nur ein kurzfristiger Hype? Schauen Sie selbst auf http://talentcube.de/, und machen Sie sich ein Bild von diesem Trend. Wir sind noch sehr unsicher, ob die Bewerbung über ein Selfie-Video wirklich von vielen Bewerbern genutzt werden wird. Zumindest wird wieder ein neuer Markt entstehen können: Unternehmen, die für ein nettes Honorar, professionelle Selfie-Bewerbungen drehen. Aber war das die Idee hinter den Selfie-Videos?

Big Data

Big Data? Ist das einer der HR-Trends? Ist dies hip oder vielleicht doch überbewertet? Big Data gibt es, natürlich… Google macht es, Apple auch, Facebook so oder so. Und sonst? Die Big-Data-Vision besagt, dass Management-Entscheidungen auf Daten- und Faktenbasis statt durch das berühmte Bauchgefühl getroffen werden. Warum sollte das nicht auch für den HR-Bereich sinnvoll sein? Der Candidate Experience-Trend besagt, dass Bewerber eigentlich auch Kunden sind. Also warum dann nicht auch da mit Big-Data-Analysen anfangen? Bei der Kunden-Analyse ist Big Data schließlich auch allgegenwärtig – irgendwie kein neuer Trend mehr. Ein bisschen in die Zukunft geblickt: Kombinierte Daten aus Persönlichkeit, Alter, Karrierelevel, Geschlecht, Verweildauer in vorangegangen Positionen und Entfernung des Wohnortes vom Arbeitsort etc. werden die Basis für clevere Algorithmen, die helfen, die Trefferquote bei der Einstellung zu erhöhen etc. Wirklich? Einerseits eine interessante Vorstellung, aber andererseits datenschutzrechtlich noch sehr bedenklich. Vielleicht wird zukünftig ein guter Kompromiss gefunden, um den Mehrwert aus den Daten zu nutzen und den User dennoch „nicht allzu transparent“ werden zu lassen.]]>

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