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Evaluation des Förderprogramms „was geht!“

Autor: Jennifer Hampel

Evaluation des dreijährigen Förderprogramms „was geht!“ mit Hilfe unterschiedlicher Module und einer Multi-Perspektiv-Sicht

Interviews mit Schülern und Lehrern:

Die Walter Blüchert Stiftung hat die ITB Consulting GmbH damit beauftragt, das Förderprogramm „was geht!“ zu evaluieren. Seit über 40 Jahren berät ITB Unternehmen, Hochschulen und andere Institutionen bei der Erkennung und Entwicklung des Potenzials von Menschen. Dazu stellt die ITB Consulting unterschiedlichste Verfahren, wie beispielsweise kognitive Tests, zur Verfügung und bietet Unterstützung in der wissenschaftlichen Evaluation solcher Verfahren und ganzheitlicher Programme. Jetzt liegt der erste Zwischenbericht der „was geht!“-Evaluation vor.
Gewünscht: Unterstützung bei der Wahl des Traumberufs und bessere Noten
Das Ziel von „was geht!“ ist es, möglichst viele Schülerinnen und Schüler für eine Ausbildung oder den Besuch einer weiterführenden Schule zur Erreichung des nächsthöheren Schulabschlusses zu qualifizieren. Die ITB Consulting prüft fortlaufend, ob dieses Ziel erreicht wird.
„Die Evaluation zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, erklärt Projektleiterin Olga Bünemann. Außerdem betont sie, es zeige sich, „dass die Zielgruppe sehr heterogen ist und deshalb die vielen individuellen Unterstützungsangebote besonders wichtig sind.“ Auch sei deutlich geworden, dass ein hoher Prozentsatz der Schüler sich Hilfe bei der Wahl des Traumberufes und eine schulische Leistungssteigerung vom Programm erhofft.
Zufriedenheit, Belastung, Fairness des Verfahrens und mehr
Die Evaluation des Programms „was geht!“ ist sowohl retrospektiv als auch begleitend zum Förderprogramm angelegt. Auf Basis von bereits vorhandenem wie auch selbst erhobenem Material soll die Zufriedenheit mit den Programminhalten, die wahrgenommene Akzeptanz und Fairness des Verfahrens sowie die wahrgenommene Kompetenzerweiterung seitens der Schüler erhoben werden. Zusätzlich war es wichtig, die subjektiv empfundene zeitliche Belastung durch das Programm zu prüfen, um eine Über- oder Unterforderung festzustellen. Über die unterschiedlichen Messzeitpunkte wurde überdies ein Abgleich der persönlichen Ziele vorgenommen.
Auch Lehrkräfte bewerten „was geht!“
Um die Sicht der Schüler zu ergänzen, wurden Interviews mit insgesamt acht Lehrkräften geführt, die den organisatorischen Ablauf des Programms begleiten, inhaltliche Impulse setzen, jedoch an der operativen Umsetzung nicht beteiligt sind. Das Ergebnis zeigt, dass die Lehrkräfte die Fairness im Auswahlverfahren besonders positiv bewerten. Ihnen wurden ebenfalls Fragen zu den Bereichen Inhalte und Wirksamkeit des Programms sowie Über- und Unterforderung gestellt. Ergänzend zur Selbstsicht von Teilnehmern und zur Fremdsicht durch die Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen wurden außerdem objektive Variablen zur Messung der Wirksamkeit der eingesetzten Maßnahmen erhoben.

Quelle: http://www.schule-was-geht.de/aktuelles/news/

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