Kompetenzmodelle

Wozu dient ein Kompetenzmodell?  Aus zwei Perspektiven werden die Notwendigkeit und der Nutzen deutlich:

 

Künftiges Erleben des Mitarbeiters

Ein Mitarbeiter eines Unternehmens trifft an den unterschiedlichen Stationen seiner individuellen Unternehmensbiografie immer wieder auf "gute alte Bekannte": Das Kompetenzmo­dell begegnet ihm bei seiner Einstellung, es begegnet ihm bei der ersten Leistungsbeurteilung, die er erfährt. Er trifft es bei seiner ersten Potenzialeinschätzung wieder, es ist Grundlage von Feedbackgesprächen, die der Vorgesetzte mit ihm führt, und wenn er einen Blick in das Weiterbildungsprogramm wirft, sieht er dort Module, die auf die Kompetenzen zu­geschnitten sind. Er erkennt den Geist des Kompetenzmodells in den Führungsgrundsätzen und den Unternehmensleitlinien. Und wenn er selbst einen neuen Mitarbeiter sucht, wird er die Stellenausschreibung im Sinne des Kompetenzmodells formulieren.

Perspektive HR

Das Kompetenzmodell ist wesentlicher Bestandteil einer ganzheitlich-integrativen Personal­arbeit. Es bietet den Rahmen an für Rekrutierung ebenso wie für Entwicklung (u. a. Ausrichtung der PE-Instrumente an den Kernkompetenzen). Das Modell hat eine norma­tive und präskriptive Funktion, spiegelt in Inhalt wie in Wortwahl die Unternehmenswerte und -kultur wider. Es ist Basis für die Identifikation von Potenzialträgern ebenso wie für deren Entwick­lung (Talent-Management). Seine Anwendung im Alltag ist implizite Weiterbildungsmaßnahme für die administrierenden Führungskräfte. Auf Dauer wird es kulturprägend sein, der Angleichung von Maßstäben dienen, für die Mitarbeiter (mehr) Transparenz und Durchlässigkeit zwischen Unternehmensberei­chen schaffen.

Kontakt: Dr. Kristine Heilmann, Telefon +49 228-820900; E-Mail kristine.heilmann@itb-Consulting.de und Anke Terörde-Wilde, Telefon +49 228-8209027; E-Mail anke.teroerde-wilde@itb-Consulting.de

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