KI-Kompetenz objektiv messen
– in rund zehn Minuten

KI ist im Arbeitsalltag angekommen, der Kompetenzaufbau hinkt hinterher. Wer Qualifizierung gezielt steuern oder KI-Kompetenz in der Personalauswahl berücksichtigen will, braucht belastbare Daten. Selbsteinschätzungen liefern die nicht: Sie zeigen, wie kompetent sich jemand fühlt, nicht, wie kompetent jemand ist.

KI-PRO misst KI-Kompetenz als Wissenstest – objektiv, normiert und in rund zehn Minuten. Entwickelt wurde das Verfahren vom Mensch-KI-Institut, einer Ausgründung der Universität Würzburg, auf Basis mehrjähriger Forschung zur Messung von KI-Kompetenz. Die Durchführung läuft über unsere Online-Testplattform IONA, die Auswertung erfolgt automatisch.

KI-PRO auf einen Blick

Alles, was Sie für ein schnelles, faires und skalierbares Screening brauchen

Objektiv statt gefühlt

Die Aufgabenauswahl passt sich dem Leistungsniveau an. Das erhöht die Differenzierung und unterstützt eine positive Testexperience.

Ökonomisch im Einsatz

Rund zehn Minuten Bearbeitungszeit, computergestützte Durchführung, automatische Auswertung. Auch für große Gruppen und wiederholte Standortbestimmungen praktikabel.

Vierdimensionales Profil

Neben dem Gesamtwert zeigen vier Subskalen, wo Stärken und Entwicklungsfelder liegen. So wird sichtbar, welche Qualifizierung für wen sinnvoll ist.

Wissenschaftlich fundiert

Das Verfahren geht aus der Forschung der Universität Würzburg um PD Dr. habil. Astrid Carolus und Dr. André Markus hervor.

Faire Messung

Keine einzige Aufgabe zeigt Hinweise auf eine differentielle Itemfunktion. Der Test misst über Geschlecht, Alter und Bildungsabschluss hinweg dasselbe Konstrukt.

Differenzierte Normwerte

Die Einordnung erfolgt auf Basis von Benchmarkdaten (Prozentränge).

Was misst KI-PRO?

KI-PRO erfasst Wissen und Verständnis im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Die Aufgaben sind überwiegend szenariobasiert: Sie beschreiben kurze, realitätsnahe Situationen aus Arbeits- und Alltagskontexten. Grundlage der Testkonstruktion ist ein etabliertes Kompetenzmodell, das um Aspekte generativer KI erweitert wurde. Vier Subskalen bilden das Konstrukt ab:

KI-Grundverständnis (9 Aufgaben)

KI als datenbasierte, probabilistisch arbeitende Technologie verstehen: zentrale Mechanismen, grundlegende KI-Typen und typische Effekte datengetriebener Systeme wie personalisierte Informationsbereitstellung und Informationsverengung.

KI-Anwendungskompetenz (7 Aufgaben)

KI zur Problemlösung, Analyse und Entscheidungsunterstützung einsetzen: Kenntnis grundlegender Machine-Learning-Verfahren und Modellierungsprozesse sowie die Fähigkeit, Ergebnisse zu interpretieren und auf neue Problemstellungen zu übertragen.

Generative KI-Kompetenz (6 Aufgaben)

Generative Systeme (wie ChatGPT, Copilot etc.) in ihrer Funktionslogik verstehen und zielgerichtet steuern: kompetentes Prompting, geeignete Einsatzkontexte und eine realistische Einschätzung der Leistungsfähigkeit.

KI-Ethikkompetenz (5 Aufgaben)

Ethische, soziale und gesellschaftliche Implikationen erkennen und kritisch reflektieren: Bias, Intransparenz, Datenschutz, Informationsmanipulation sowie Fragen von Fairness, Transparenz und Verantwortung.

  • KI steigert die Produktivität – aber vor allem bei denen, die die Stärken und Grenzen der KI
    genau kennen!
  • KI-Kompetenz ist mehr als Prompten: Sie verbindet Grundverständnis, Anwendungswissen,
    den souveränen Umgang mit generativer KI und ethische Urteilsfähigkeit.
  • Unkritische KI-Nutzung ist ein unterschätztes Risiko: Ungeprüfte Ergebnisse, Fehler und
    Schatten-KI sind längst Alltag.
  • Gefühlte Kompetenz ist keine Kompetenz: KI-Kompetenz muss objektiv gemessen werden,
    aber wie?

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Für wen eignet sich KI-PRO?

KI-PRO richtet sich an volljährige Berufstätige sowie an Erwachsene in Ausbildung oder Studium – insbesondere an Personen, die beruflich oder akademisch mit KI-Systemen arbeiten.

Personalentwicklung & Organisationsdiagnostik

Standortbestimmung für Bereiche, Rollen oder die gesamte Belegschaft · Evaluation von Qualifizierungsmaßnahmen im Vorher-Nachher-Vergleich · Identifikation konkreter Entwicklungsbedarfe statt Schulung nach dem Gießkannenprinzip

Personalauswahl

Strukturierte Erfassung von KI-Kompetenz überall dort, wo der kompetente Umgang mit KI zur beruflichen Anforderung gehört · gut kombinierbar mit Interviews, Arbeitsproben und Assessment-Center-Übungen · unterstützt konsistente Entscheidungen über Teams und Standorte hinweg

So läuft KI-PRO ab

Einladen

Sie legen die Teilnehmenden in IONA oder Ihrem Bewerbermanagement an und versenden den Testlink.

Durchführen

Die Bearbeitung erfolgt online in rund zehn Minuten. Die Aufgaben werden in randomisierter Reihenfolge präsentiert; beaufsichtigte und unbeaufsichtigte Settings sind möglich.

Auswerten

Die Auswertung erfolgt automatisch: Gesamtwert und Subskalenprofil werden in Normwerte übersetzt und unmittelbar nach Abschluss bereitgestellt.

Entscheiden

HR erhält eine kompakte Übersicht – als Grundlage für Qualifizierungsentscheidungen oder als Baustein eines multimodalen Auswahlprozesses.

KI – DER Gamechanger in der Eignungsdiagnostik?

Wo steht KI als Hilfsmittel in der Eignungsdiagnostik heute? Gibt es schon sinnvolle Anwendungsfälle oder ist das alles eher noch weit entfernte Zukunftsmusik?​

Im Webinar beleuchten wir die potenziellen Einsatzmöglichkeiten von KI in der Eignungsdiagnostik, werfen aber auch einen kritischen Blick auf aktuelle Angebote. Sind sie wirklich die versprochenen Wundermittel? Und wie steht es um die Fairness? Wird sie durch KI-Einsatz verbessert oder verschlechtert?

Termin:

24.09.2026, 14:00 bis 15:00

Entwickelt mit dem Mensch-KI-Institut

KI-PRO wurde vom Mensch-KI-Institut entwickelt, einer Ausgründung der Universität Würzburg. Die wissenschaftliche Leitung liegt bei PD Dr. habil. Astrid Carolus und Dr. André Markus, deren Arbeiten zur Messung von KI-Kompetenz international vielfach rezipiert werden. Damit verbindet KI-PRO den aktuellen Stand der Forschung mit den Anforderungen professioneller Eignungsdiagnostik.

Qualität & Gütekriterien

Reliabilität

Cronbachs Alpha von α = .82 und eine kongenerische Reliabilität von CR = .92 belegen eine gute bis sehr gute interne Konsistenz. Auch die Kennwerte aus der Item-Response-Theorie sprechen für eine hohe Messgenauigkeit (EAP-Reliabilität r = .84, empirische Reliabilität r = .82, durchschnittlich bedingte Reliabilität r = .86). Auf Subskalenebene liegen die Werte zwischen CR = .70 und CR = .74.

Validität

  • Konvergent: signifikant positive Korrelation mit einem etablierten KI-Wissenstest (r = .51)
  • Diskriminant: keine bedeutsame Korrelation mit subjektiv eingeschätzter KI-Kompetenz (r = .02) – objektive und subjektive Kompetenz sind getrennte Konstrukte
  • Prädiktiv: signifikanter Zusammenhang mit der Leistung in einem Informatiktest (r = .46)
  • Strukturell: konfirmatorische Faktorenanalyse mit sehr guter Modellpassung für die vierfaktorielle Struktur (CFI = .968, TLI = .965, RMSEA = .046, SRMR = .046)

Manual & Dokumentation

Ein ausführliches Testmanual mit vollständiger Dokumentation der Gütekriterien und Normtabellen stellen wir Ihnen auf Anfrage zur Verfügung. Da sich das KI-Feld dynamisch entwickelt, wird das Iteminventar regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

KI-PRO live erleben

Sie möchten wissen, wo Ihre Organisation bei der KI-Kompetenz steht? Wir zeigen Ihnen KI-PRO von der Einladung bis zum Ergebnisreport und beraten Sie zur Einbindung in Ihre Auswahl- und Entwicklungsprozesse.

Dr. Alexander Zimmerhofer

Mitglied der Geschäftsleitung, Experte für KI in der Eignungsdiagnostik