Systemische Development Days
Stärkenorientierte Standortbestimmung in einer sich veränderten Arbeitswelt
Systemisch, wertschätzend, selbstverantwortlich.
Systemische Development Days sind ein stärkenorientiertes Verfahren zur Standortbestimmung und beruflichen Orientierung. Der Maßstab sind nicht die Anforderungen einer konkreten Stelle oder Zielebene, sondern der Mensch selbst: Seine Ressourcen, Ziele und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Teilnehmenden reflektieren intensiv ihr Selbst- und Fremdbild und erarbeiten ihren eigenen Entwicklungsplan.
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Stärkenorientierte Standortbestimmung & berufliche Orientierung
mit Blick auf verschiedene Karrierewege
- Maßstab ist die Person selbst – unabhängig von konkreten Job-Anforderungen
- Fokus auf Ressourcen, Feedback, Selbstverantwortung & Perspektivenvielfalt
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Diagnostik und Lernen vereint:
Simulationen, Testverfahren, Reflexion, (Peer-)Feedback, Lern-Impulse und Coachingsequenzen
- Ein- oder mehrtägig, in Präsenz, remote oder hybrid
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Ergebnis: differenziertes Feedback, Bericht (optional: von Teilnehmenden selbst geschrieben)
persönlicher, Entwicklungsplan, Reflexionsgespräch
Vertrauen aus Wirtschaft, öffentlichem Sektor und Wissenschaft

































Wann Systemische Development Days passen
Als Standortbestimmung sind sie immer dann sinnvoll, wenn Mitarbeitende zusätzliche Perspektiven auf ihr Potenzial gewinnen und intensiv über Selbst- und Fremdbild reflektieren sollen.
Neue Rolle oder veränderte Verantwortung
Vorbereitung auf einen anstehenden Positionswechsel oder Sicherheit in einer neu übernommenen Rolle gewinnen.
Laufbahn-Orientierung
Klarheit über die eigenen Ziele und die passende Fach-, Führungs- oder Projektleitungslaufbahn gewinnen.
Motivation und Bindung stärken
Eine wertschätzende Lernerfahrung, die persönliche Entwicklung fördert und neue Impulse setzt.
Zielgerichtete Gestaltung von Talent-Programmen
Fundierter Auftakt mit Standortbestimmung, Netzwerk-Möglichkeiten und Ableitung bedarfsorientierter Entwicklungsmaßnahmen
Standortbestimmung für eine Arbeitswelt im Wandel
Die schnelle Anpassung von Organisationen und Mitarbeitenden an veränderte Bedingungen ist eine wichtige Voraussetzung für Innovation. Dafür braucht es Menschen, die lernfähig sind und ihre Entwicklung selbstverantwortlich gestalten.
Systemische Development Days verbinden evidenzbasierte Potenzialdiagnostik mit systemischen Ansätzen. Sie erfassen nicht nur Kompetenzen und Potenziale, sondern fördern bereits im Verfahren Selbstreflexion, Selbstverantwortung und neue Lernerfahrungen. Unterschiedliche Perspektiven werden einbezogen, die eigenen Ressourcen sichtbar gemacht und konkrete Entwicklungsschritte abgeleitet. So stärken sie die Selbstwirksamkeit der Teilnehmenden und leisten zugleich einen Beitrag zur Lern- und Entwicklungsfähigkeit der Organisation.
Systemisches Denken – ein neuer Blick auf das Potenzial des Einzelnen

Feedback auf Augenhöhe
Je weniger verlässlich die Umgebungsfaktoren sind, desto nützlicher ist es, das eigene Potenzial im Kontext bewusst zu machen – um es dann auch von diesem Kontext lösen zu können. Diese Prinzipien leiten uns:

Konsequente Ressourcenorientierung
Wir konzentrieren uns auf Stärken und arbeiten heraus, wie sie sich weiterentwickeln und gewinnbringend einsetzen lassen. Lernfelder benennen wir dann, wenn sie auch mittelfristig bearbeitet werden können.

Fokus auf das Individuum
Der Vergleichsmaßstab ist nicht die Anforderung einer Position oder die Leistung anderer, sondern die Person selbst – ihre Potenziale und persönlichen Ziele.

Wertschätzende Haltung
Alle Beteiligten begegnen einander mit Wertschätzung für die Stärken der anderen – und erkennen die Unterschiedlichkeit von Menschen als Mehrwert für jede Organisation.

Selbstverantwortung
Teilnehmende erarbeiten ihr Ergebnis selbst und übernehmen Verantwortung für dessen Verwendung. Idealerweise steht am Ende ein Entwicklungsplan mit konkreten Maßnahmen – abgestimmt mit Führungskraft und ggf. HR.
Systemische Bausteine – flexibel kombiniert
Je nach Zielsetzung stärker diagnostisch oder lernorientiert. Wir kombinieren die passenden Elemente zu Ihrem Format:
Kollegiales (Peer-)Feedback
Strukturierte Rückmeldungen unter Teilnehmenden – auf Augenhöhe und ressourcenorientiert.
Beobachtungsaufträge
Teilnehmende geben gezielte Beobachtungsaufträge – für maximale Wirksamkeit.
Reflecting Team
Mehrere Perspektiven auf eine Situation – ein Kernelement systemischen Arbeitens.
Trainingsimpulse
Kurze, alltagsnahe Lerneinheiten, die unmittelbar Reflexion und Entwicklung anstoßen.
Teilnehmende als Expert:innen
Teilnehmende sind bei der Beobachtungskonferenz mit dabei und schreiben eigenen Entwicklungspläne
Networking
Austausch über Bereiche und Hierarchie-Ebenen hinweg – „Blick über den Tellerrand“ und „Voneinander lernen“ inklusive.
So laufen Systemische Development Days ab
Selbstgesteuert, reflexiv – das Verfahren selbst ist bereits eine Lernerfahrung.

Auftragsklärung & Anlass
Wir klären Zielgruppe, Anlass und Zielsetzung – stärker diagnostisch oder lernorientiert.

Konzeption
Aus den systemischen Bausteinen stellen wir das passende Format zusammen – ein-/mehrtägig, Präsenz, remote oder hybrid.

Durchführung
Systemisch moderiert. Teilnehmende übernehmen aktive Rollen – Beobachtung, kollegiales Feedback, Reflexion.

Selbst erarbeitetes Ergebnis
Teilnehmende ziehen ihr eigenes Stärken- und Lernfelder-Profil und reflektieren es direkt – Feedback auf Augenhöhe.

Eigener Entwicklungsplan
Konkrete, alltagsnahe Maßnahmen – Austausch mit Führungskraft und HR sichern den Transfer.
Organisationsentwicklung als willkommene Nebenwirkung
Regelmäßige Development Days verbessern die Feedbackkultur und den wertschätzenden Umgang in der Organisation und stärken die Selbstverantwortung der Mitarbeitenden. So leisten sie über die individuelle Entwicklung hinaus einen wirksamen Beitrag zur Organisationsentwicklung.
Wie Sie vielfältige eignungsdiagnostische Elemente in einer digitalen Journey bündeln
Auf Ihren Bedarf zugeschnitten und mit hoher Flexibilität für die Teilnehmenden
Zeitliche Ressourcen sind knapp. Wer heute die besten Köpfe gewinnen und binden will, braucht eine Diagnostik, die flexibel ist, präzise und valide misst und dabei eine nahtlose digitale Experience bietet.
Wir stellen Ihnen unser neues, modular aufgebautes Konzept vor und zeigen, wie Sie eignungsdiagnostische Elemente in einer digitalen Journey bündeln können – alles auf einer zentralen Oberfläche, in Ihrem Corporate Design und mit gebündeltem Reporting.
Termine:
03.09.2026, 15:00 bis 16:00
Häufige Fragen
Was unterscheidet Systemische Development Days von einem Development Center?
Beide entwickeln Potenzial – der Maßstab ist aber ein anderer. Ein Development Center ist kompetenzbasiert und an den Anforderungen einer (Ziel-)Position ausgerichtet. Systemische Development Days setzen beim Menschen an: Maßstab ist die einzelne Person („Benchmark Individuum“), ihre Ressourcen und Ziele – unabhängig von konkreten Job-Anforderungen. Teilnehmende gestalten das Verfahren aktiv mit und erarbeiten ihr Ergebnis selbst.
Und worin liegt der Unterschied zum Assessment Center?
Ein Assessment Center dient vor allem der Auswahl und misst die Passung zu Anforderungen. Systemische Development Days sind primär ein Entwicklungs- und Orientierungsformat ohne Auswahlcharakter – mit Fokus auf Reflexion, Feedback auf Augenhöhe und Selbstverantwortung.
Wann sind Systemische Development Days sinnvoll – und wann eher ein Development Center oder die Talent Journey?
Systemische Development Days passen, wenn Orientierung, Selbstreflexion und Ressourcenentwicklung im Vordergrund stehen und eine Ausrichtung an spezifischen Anforderungen nicht im Fokus steht. Ein Development Center ist die Wahl, wenn kompetenzbasiert und mit Blick auf bestimmte Anforderungen bzw berufliche Rollen ein differenziertes Stärken- und Entwicklungsfelder-Profil erarbeitet werden soll. Die Talent Journey eignet sich, wenn eine flexible, digitale und skalierbare Standortbestimmung gefragt ist.
Die Übergänge der verschiedenen Verfahren sind fließend und hängen von der jeweiligen Zielsetzung ab: Wir beraten Sie gern.
Für wen eignen sich Systemische Development Days?
Für Mitarbeitende und Führungskräfte, die Orientierung für Fach-, Führungs- oder Projektleitungslaufbahnen suchen oder sich auf aktuelle und anstehende Positionen vorbereiten möchten.
Was bedeutet „systemisch“?
Systemische Eignungsdiagnostik betrachtet Menschen und ihr Potenzial im Zusammenspiel mit ihrem jeweiligen Umfeld. Sie verbindet unterschiedliche Perspektiven, macht die Wirkung von Kompetenzen unter verschiedenen Rahmenbedingungen sichtbar und versteht Diagnostik zugleich als Lernerfahrung. Die Teilnehmenden werden dabei als Expert:innen ihrer eigenen Entwicklung einbezogen und übernehmen aktiv Verantwortung für ihre nächsten Schritte.
Welche Elemente kommen zum Einsatz?
Je nach Zielsetzung – stärker diagnostisch oder lernorientiert – kommen beispielsweise diagnostische Übungen, kollegiales Feedback, Beobachtungsaufträge durch Teilnehmende, Reflecting Teams, Trainingsimpulse, Peer-Coaching und Networking zum Einsatz.
Ein besonderes Format ist das Sharing: Die Beobachtenden teilen, was sie selbst aus dem Verfahren mitgenommen haben. So wird das Machtgefälle reduziert und alle Beteiligten werden zu Lernenden.
Ein Format, das Selbstverantwortung fördert, ist „The Wall“: Die Teilnehmenden halten nach jeder Übung ihre Stärken und Entwicklungsfelder fest und bringen diese in die Beobachtungskonferenz ein. So gilt: nicht übereinander, sondern miteinander sprechen
In welchem Format und wie lange werden Systemische Development Days durchgeführt?
Je nach Zielsetzung und verfügbaren Ressourcen ein- oder mehrtägig, in Präsenz, remote oder hybrid. In einigen Fällen übernehmen auch interne HR-Verantwortliche die Rolle von Moderierenden. Wir finden gemeinsam das beste Format. I
Unsere Empfehlung: Die Ergebnisse sollten nicht allein im Bericht stehen, sondern in Reflexionsgesprächen vertieft werden. Dabei fassen die Teilnehmenden ihre zentralen Erkenntnisse selbst zusammen und leiten konkrete nächste Schritte ab.
Wer erstellt den Entwicklungsplan und ist für dessen Umsetzung verantwortlich?
Die Teilnehmenden übernehmen diesen Prozess in der Regel selbst. Bei Bedarf unterstützt durch die Moderierenden, erarbeiten sie ihr persönliches Stärken- und Lernfelderprofil, reflektieren die Ergebnisse unmittelbar und leiten daraus konkrete, umsetzbare Maßnahmen ab. Diese bilden die Grundlage für den weiteren Austausch mit Führungskraft und HR. Dabei gilt: Die Verantwortung für die eigene Entwicklung liegt bei den Teilnehmenden – und nicht allein bei HR und/oder den Führungskräften.
Was hat eine Organisation davon, Systemische Development Days einzusetzen?
Development Days sind bereits während der Durchführung eine intensive Lernerfahrung – Entwicklung beginnt nicht erst im Anschluss mit dem Entwicklungsplan. Sie stärken Feedbackkultur, wertschätzenden Umgang und Selbstverantwortung und leisten auch bei knappen Ressourcen einen wirksamen Beitrag zur Organisationsentwicklung.
Lassen Sie uns Ihre Development Days gestalten
Sie möchten Mitarbeitenden Orientierung geben, Potenziale ressourcenorientiert entwickeln oder die Feedbackkultur in Ihrer Organisation stärken? In einem unverbindlichen Gespräch zeigen wir Ihnen, wie Systemische Development Days für Ihre Zielgruppe aussehen können.
