Unsere Umweltleitlinie

Worum es geht:

Wir entwickeln Menschen und Organisationen – und wir wollen, dass diese Entwicklung die Welt verbessert. Für uns heißt das: Wir arbeiten wissenschaftlich fundiert und klimabewusst. Unsere Umweltleitlinie verbindet Haltung mit Handeln: erst vermeiden, dann reduzieren, den unvermeidbaren Rest verantwortungsvoll kompensieren.

Bei ITB entscheidet nicht der Zufall, sondern ein klarer Kompass

„Bahn first“ ist unser Standard: Dienstreisen planen wir so, dass die Schiene Vorrang hat. Auto und Flieger kommen nur dann zum Einsatz, wenn es wirklich nicht anders geht. Muss es ein Auto sein, nutzen wir Carsharing, keine „Dienstwagenflotte“ (aktuell die Grüne Flotte, zertifiziert mit dem „Blauen Engel“).

Weil die beste Kilometerleistung die nicht gefahrene ist

Wir ermöglichen Remote-Arbeit ohne Limit. Workshops, Diagnostik und Beratung finden – wo sinnvoll – digital oder hybrid statt; das spart täglich viele Pendelwege. Wer als ITB-Mitarbeitende:r regelmäßig unterwegs ist, profitiert von der Dienst-BahnCard bzw. vom Deutschlandticket, das wir finanziell fördern. Für unsere Räumlichkeiten beziehen wir Ökostrom, und Recyclingpapier ist Standard, wo es fachlich passt.

Erst vermeiden, dann reduzieren, dann kompensieren

Wir vermeiden Emissionen. Und was heute (noch) unvermeidbar ist, kompensieren wir seriös: 2025 haben wir 50 t CO₂ über das PRIMAKLIMA-Waldschutzprojekt in Papua-Neuguinea binden – mehr als unsere aktuellen Gesamtemissionen (49,67 t CO₂). So schützen wir Wald, Biodiversität und lokale Communities – und schaffen einen kleinen Netto-Beitrag.

Was wir bewirken – unsere Bilanz:

Unsere CO₂-Bilanz wurde GHG-konform (Scopes 1–3) ermittelt und geprüft. Für 2024 beträgt unser Fußabdruck 49,67 t CO₂.

  • Scope 1 sind direkte Emissionen aus Quellen, die wir selbst betreiben (z. B. Heizung).
    17,46 t CO₂ (≈ 35,2 %)
  • Scope 2 umfasst indirekte Emissionen aus eingekauftem Strom/Wärme.
    0,00 t CO₂ – u.a. dank Ökostrom.
  • Scope 3 sind weitere indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette – u. a. eingekaufte Güter (Papier), Reisen, Pendelwege, Abfall und energiebezogene Vorketten.
    32,20 t CO₂ (≈ 64,8 %).
    – Größter Einzeltreiber: Papier mit 14,27 t CO₂ (≈ 28,7 %).– ein Hebel, an dem wir weiter arbeiten.
    – Pendelverkehr: 3,93 t CO₂ (≈ 7,9 %), trotz Remote-Regelung 
    – Energiebezogene Vorketten: 2,94 t CO₂ (≈ 5,9 %).
    – Geschäftsreisen: 0,09 t CO₂ (≈ 0,2 %) – unsere Bahn-First-Praxis wirkt.

Wohin wir als Nächstes gehen:

Wir bleiben datenbasiert – wie in unserer Diagnostik. Jedes Jahr messen wir unsere Scopes 1–3, priorisieren die größten Hebel und berichten transparent.

  • Mobilität weiter dekarbonisieren: noch besser planen, Flüge vermeiden, Bahnreisen bündeln, digitale Formate ausbauen.
  • Papier weiter senken: Prozesse durchgängig digitalisieren; drucken nur dort, wo es diagnostisch nötig ist – weiterhin – wo möglich – Recyclingpapier.
  • Kontinuierlich bilanzieren: Fortschritt ist, wenn die nächste Zahl niedriger ist als die vorherige – und wenn wir zeigen, was wirkt.

Woran Sie uns messen können:

Sie haben Fragen? Wenden Sie sich gerne an