ITB Consulting
Kristine Heilmann

Kristine Heilmann

Unternehmen reagieren unterschiedlich auf gesellschaftliche Trends

Die großen Trends in Gesellschaft und Arbeitswelt sind ja nun schon lange bekannt: Globalisierung – und Regionalisierung als „Gegentrend“, Frauen, Mobilität, „Down-Aging“, Individualisierung von Lebensläufen, Gesundheit, Werteorientierung, Wissensgesellschaft, Bildung …  Und dennoch sehen wir, dass sich unsere Unternehmenskunden sehr unterschiedlich auf diese Trends einstellen. Während manche ihre Personalarbeit vorbildlich auf Zukunftsthemen ausrichten, reagieren andere eher kurzsichtig nur auf unmittelbare Anforderungen des Geschäfts.

Maßgeschneiderte HR Lösungen

Wir haben es uns bei ITB Consulting zum Prinzip gemacht, unsere Kunden nicht nur bei ihren aktuell drängenden Problemen professionell zu beraten und sie mit maßgeschneiderten HR-Lösungen zu unterstützen, sondern ihnen auch ab und an den größeren Kontext und die künftigen Entwicklungen in Erinnerung zu rufen. Relevante Fragen sind in diesem Zusammenhang u.a.: Welche Kompetenzen brauchen unsere Mitarbeiter in fünf oder zehn Jahren und wie bereiten wir sie heute darauf vor? Wie werden oder bleiben wir als Arbeitgeber für eine kleine und immer stärker umworbene Gruppe von internationalen Potenzialträgern attraktiv? Wie können wir andere Begabungsreserven erschließen? Wie halten wir unsere guten Mitarbeiter im Unternehmen, wenn uns nicht nur andere Arbeitgeber, sondern auch alternative Lebensentwürfe oder –phasen, wie Sabbaticals, Selbstständigkeit, Berufswechsel, Familienphasen etc. Konkurrenz machen? Wie unterstützen wir unsere Mitarbeiter dabei, gesund zu bleiben – insbesondere die Generation der Babyboomer, auf die wir ggf. gar nicht so schnell verzichten können, wie sie das Rentenalter erreichen werden? Wie gehen wir jenseits von wohlfeilen Lippenbekenntnissen tatsächlich mit Diversität in unseren Teams um?  Welche Einstellung hat unser Top-Management tatsächlich zu weiblichen Führungskräften? Und wie können wir Frauen (trotzdem?) dabei unterstützen, nicht nur gute Führungskräfte zu sein, sondern auch noch erfolgreich Karriere zu machen?

Auch jene unserer Kunden, die in ihrer Personalstrategie sowie der operativen Umsetzung von Personalmaßnahmen beispielhaft agieren, werden sicher nicht auf all diese Fragen zufriedenstellende Antworten haben – dafür sind die Themen zu umfassend und komplex. Für viele der Fragen lassen sich aber immer wieder neu passende Antworten erarbeiten – dabei unterstützen wir gerne und geben in diesem Blog ein paar erste Anregungen.

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3 Kommentare zu „Unternehmen reagieren unterschiedlich auf gesellschaftliche Trends“

  1. Anke Terörde-Wilde
    Anke Terörde-Wilde

    Ich sitze gerade im Zug und komme gerade von einem Kundentermin zurück. Ich konnte dort „live“ erleben wie Unternehmen auf Zukunftstrends reagieren. In diesem Fall war es ein wirklich positives Beispiel: Ich fand es beeindruckend zu sehen wie in diesem Unternehmen die Selbstverantwortung der Mitarbeiter im Rahmen der Personalentwicklung gefördert wird. Systemische Development Center fallen in so einer Unternehmenskultur sicherlich auf fruchtbaren Boden. Aber die Erfahrung zeigt natürlich auch, dass nicht alle Unternehmen so schnell auf die Trends reagieren (können).

    1. Stephan Stegt
      Stephan Stegt

      Ich frage mich gerade, während einer Pause zwischen zwei Test-Auswertungen, warum Unternehmen so unterschiedlich auf Trends reagieren: Liegt es an Ressourcen (manche haben sie, manche nicht), liegt es an den Prioritäten (aktuelle Schwierigkeiten lenken den Fokus stärker auf andere Themen) oder liegt es daran, dass manche Unternehmen eine kurzfristige und mache eine langfristige Perspektive einnehmen? Ich weiß es nicht genau.
      Vielleicht hat es aber auch damit zu tun, dass bei dem einen oder anderen Ermüdungserscheinungen bzw. Symptome von Reizüberflutung auftreten. Denn seit Jahren wird viel über Trends gesprochen, und wir sprechen heute über dieselben gesellschaftlichen Trends wie vor 10 Jahren. Gestiegen sind auch die Zahl der Trends (was früher eine einfache Veränderung oder Entwicklung war, ist heute schon ein Trend) und der Druck, auf alle Trends zu reagieren, sich nicht abhängen zu lassen und innovativ zu sein. Doch während es sich über Trends und deren Folgen wunderbar philsophieren lässt, ist das Herunterbrechen auf die alltägliche Arbeit und das Umsetzen nicht ganz so trivial. Da braucht es einen klaren Kopf und schlüssige Prioritäten. Und vielleicht eine Beratung, die hilft, im Trend-Dschungel den Überblick zu behalten und vernünftige Maßnahmen in die Wege zu leiten.

      1. Anke Terörde-Wilde
        Anke Terörde-Wilde

        Interessante Überlegung. Ich denke auch manchmal, dass nicht auf jeden „Trend-Zug“ gleich aufgesprungen werden sollte. Prioriäten setzen ist wirklich wichtig. Und dann konkret und pragmatisch eine HR-Maßnahme ins Auge fassen – und die dann auch wirklich umsetzen. Beim Thema Trends finde ich auch spannend, über den Tellerrand unseres eigenen, westlichen Kulturraums hinaus zu blicken. Welche Trends gelten weltweit? Wie sehen Entwicklungen in anderen Ländern aus? In Asien? Und näherin natürlich: in den BRIC-Ländern? Unterhalte mich in internationalen Development Center immer wieder gern mit Personalern aus diesen Ländern. Das gibt noch mal eine andere Perspektive auf „unsere“ Trends.

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